Über uns

Manchmal reichen ein paar Tage, um sich wirklich wiederzufinden

Maarten and Stefanie with the group on the trail

Wir sind Maarten und Stefanie. 2023 ist Maarten mit unserem Sohn Joes ein Stück des Camino gelaufen, nur die beiden. Was da draußen passiert ist, hätten wir zu Hause nie hinbekommen. Sobald die Hektik des Alltags wegfällt, ist plötzlich Platz zum Reden, zum Lachen, dafür, wirklich aufeinander zu achten.

Wandern gehört bei uns seit Jahren dazu. Maarten ist mit dem Laufen in den belgischen Ardennen groß geworden. Stefanie hat es auf dem Pieterpad gepackt, als sie gemerkt hat, wie gut es tut, tagelang unterwegs zu sein. Die Kinder haben wir früh mitgenommen, mehr oder weniger seit sie Babys waren.

Als Maarten und Joes vom Camino zurückkamen, trug Joes seinen Rucksack, als wäre er nichts. Zwischen den beiden hatte sich etwas verändert, das wir vorher nie gesehen hatten. Nicht, dass jede Wanderung reibungslos läuft. Es gibt immer jemanden, der lieber auf dem Sofa bleiben würde, und an manchen Tagen schlägt ein Schwimmbad einen Wanderweg locker. Aber sobald wir wirklich draußen sind, regelt sich das fast immer von selbst. Fast jedes Mal.

Noch etwas haben wir da draußen gelernt: Kinder sind keine Passagiere. Sie können meistens viel mehr, als wir Erwachsenen annehmen, wenn man ihnen den Raum lässt. Sie tragen ihren eigenen Rucksack, denken mit, lösen kleine Probleme und sind ehrlich stolz, wenn sie am Ziel ankommen.

Genau deshalb machen wir keine Familienurlaube. Wir machen Wanderungen für ein Elternteil und ein Kind, weil solche Zeit zu zweit selten ist, und weil genau da das Ganze zum Leben erwacht. Ihr lauft zusammen, baut zusammen das Zelt auf, kocht zusammen, lebt dieselben Tage. Das Abenteuer ist der Weg. Die Verbindung ist das Ziel.

Der Fishermen's Trail ist dafür ein wunderbarer Ort. Wir sind die Route selbst gelaufen und haben die Details ausgetüftelt. Bevor ihr losfahrt, bekommt ihr eine klare Packliste und ein paar praktische Tipps, und unterwegs sind erfahrene Guides dabei und Erste Hilfe nie weit weg. So müsst ihr euch um die Logistik keine Gedanken machen. Ihr müsst nur da sein. Für euer Kind, und für euch selbst.

Wahrscheinlich kommt ihr mit Sand in den Schuhen nach Hause, mit müden Beinen und einer Tasche voll dreckiger Wäsche. Und hoffentlich mit etwas, das viel länger bleibt: dem Gefühl, dass ihr euch wiedergefunden habt.

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